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Spain, Madrid (28.09.2009) photos *8

7. Oktober 2009
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viva

7. Oktober 2009


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fan2

7. Oktober 2009
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Airport

7. Oktober 2009
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Ich bin froh, wenn ich mein Leben auf die Reihe kriege

7. Oktober 2009

„UNICUM Redakteurin Simone Ackfeld hat die Jungs von Tokio Hotel in Hamburg getroffen
An Tokio Hotel scheiden sich (noch) die Geister. Aber es gibt keine deutsche Band, die erfolgreicher ist. Junge Französinnen, US-Amerikanerinnen oder Israelinnen haben wegen ihnen angefangen, die deutsche Sprache zu lernen. Viele Jugendliche blicken zu ihnen auf- trotz einiger Eskapaden. Ihre Vorbildfunktion ist ihnen egal, sie wollen einfach ihr Leben leben.
Obwohl ihr eigentlich nach Beendigung der Tour ein Jahr lang von der Bildfläche verschwinden wolltet, wart ihr ständig in den Schlagzeilen – nicht immer positiv. Mit dem neuen Album habt ihr auch zum Teil euren Look geändert. Ist das wie ein Neustart für euch?
Bill: Ja, ein neues Album bringt auf jeden Fall Frische rein und gibt noch einmal neue Energie. Und wir können endlich einmal wieder Musik machen und damit in der Öffentlichkeit stehen. Wir hatten ja den Plan, uns medial zurückzuziehen, aber das hat natürlich nicht geklappt. Und zum neuen Look: Ich konnte das alles nicht mehr sehen, mich hat mein Aussehen gelangweilt.

Aber sich äußerlich zu verändern, ist ja eigentlich eher ein Frauending, oder?
Tom: Finde ich eigentlich nicht, auch wenn Außenstehende das kaum glauben können, dass Bill sich langweilt, wenn er sich im Spiegel anschaut. Aber irgendwann ist das so, denn du siehst ja deine Fresse jeden Tag im Spiegel. Ich persönlich bin eher der festgefahrene Typ.

Euer neues Album trägt den Titel „Humanoid“, also ein menschenähnliches Wesen. Ihr kommt aus der Provinz und seid jetzt Teil des Popzirkus. Fühlt ihr euch manchmal gefangen zwischen zwei Welten?
Bill: Total. Das ist der Grund, warum das Album so heißt. Wir sind im Alter von neun Jahren in unser Dorf gezogen und wir uns wie Aliens gefühlt. Auch unser jetziges Leben ist so widersprüchlich in vielen Dingen, so turbulent, so durcheinander und es passieren so viele Sachen, dass man manchmal nicht mehr weiß, wo man hingehört.

Ihr habt auch einmal gesagt, dass Hotelzimmer euer Zuhause sind, aber das kann man sich gar nicht richtig vorstellen…
Bill: Wir sind öfter im Hotel als Zuhause und wir versuchen uns das so schön wie möglich zu machen. Tom und ich hatten sowieso nie ein Heimatgefühl zu einer Stadt. Meine Familie ist für mich Heimat.
Tom: Für uns macht es keinen Unterschied, in welcher Stadt wir wohnen. Wir bewegen uns kaum außerhalb unserer Grundstückes. Es ist ja nicht so, dass wir auf die Straße gehen und mal ein Eis an der Alster schlecken.

Ihr könntet euch dann aber doch vorstellen eines Tages wieder nach Magdeburg zu gehen, weil dort eure Familie lebt?
Bill: Nein. Denn eine Großstadt ist für uns praktischer, da es sich da mehr verläuft. In Magdeburg ist das noch schwieriger…
Tom:… überhaupt ins Auto zu kommen.

Also ist es wahrscheinlicher, dass ihr irgendwann woanders hinzieht, wo ihr dann vielleicht auch einmal in Ruhe ein Eis essen könnt?
Bill: Ich kann mir trotz allem nicht vorstellen aus Deutschland wegzugehen. Unsere Wurzeln sind hier, unsere Familie ist hier, unsere Freunde sind hier.

Sich zurückzuziehen und Urlaub machen sind aber generell überschätzt, oder? Bei der Album.Produktion habt ihr euch keine einzige Pause gegönnt, stimmt das?
Bill: Wir haben ja keinen normalen job. Wenn die Kameras aus sind, bin ich ja auch noch Bill. Alles, was geschrieben wird und draußen passiert, geht mich persönlich etwas an. Darum kann man nie in Ruhe am Strand liegen.
Tom: Unser Kopf war in den vergangenen fünf Jahren nie ausgeschaltet.
Bill: Es sei denn, wir sind in irgendeinem Club besoffen in der Ecke.
Desto bekannter ihr seid, desto weniger Plätze gibt es, wo ihr ungestört sein könnt, aber desto größer ist auch eure Vorbildfunktion. Kümmert euch das?
Tom: Mir ist das egal.
Bill: Mir auch. Ich bin froh, wenn ich mein Leben auf die Reihe kriege. Da will ich nicht noch die Verantwortung für andere haben. Man versucht immer, sein Bestes zu geben und das, was man macht, so gut wie möglich zu machen. Und wenn Dinge schief laufen und man etwas falsch macht, dann ist das halt so.
Tom: Das ist ja nur menschlich.“
Source
(c)UNICUM

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in your shadow (i can shine)- bonus track

7. Oktober 2009

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Kaulitz Brüder über den Preis des Erfolgs

6. Oktober 2009

„Ihr habt’s nicht leicht“, sagte Thomas Gottschalk zu ihnen, als die kreischenden Fans in der Rothaus-Arena gar nicht aufhören wollten. Am Samstag traten Tokio Hotel bei „Wetten, dass…?“ in Freiburg auf, um die Single „Automatisch“ vom Album „Humanoid“ vorzustellen. Und es war zu sehen, dass die Aufregung um die Band sich noch lange nicht gelegt hat. Über den Verlust ihres Privatlebens und das neue Album sprach Steffen Rüth mit Bill und Tom Kaulitz, den Brüdern und Frontleuten in der Band.
Am Samstag traten sie bei „Wetten, dass?“ in Freiburg auf.
BZ: Bill und Tom, was hatten Sie sich musikalisch für die neue Platte vorgenommen?
Tom Kaulitz: Der Plan war vor allem, dass wir uns davon freimachen, Bass, Schlagzeug und Gitarre in der Band zu haben. Wir wollten soundmäßig und auch elektronisch ein bisschen mehr probieren. „Komm“ klingt zum Beispiel wie eine richtige Dance-Nummer. Wenn Bills Stimme nicht wäre, könnte die auch von Massive Attack sein.
Bill Kaulitz: Wir wollten uns von Klischees freimachen. Wir müssen nicht irgendwas total Rockiges aufnehmen, nur damit alle sagen ,geile Rockband’. Wir wollen einfach geile Songs machen. Und wir wollten in uns selbst gucken, was wir eigentlich für Musik machen wollten. Was ein längerer Prozess war. Wir haben deutlich mehr Lieder aufgenommen als die, die jetzt auf dem Album sind.

BZ: Zweieinhalb Jahre sind seit dem vorherigen Album vergangen. Hat die Pause gut getan?
Bill: Wir hatten überhaupt keinen Urlaub, sind durch Nordamerika getourt und haben fast ein Jahr lang am Album gefeilt. Aber hierzulande haben wir bewusst versucht, ein bisschen abzutauchen.
BZ: Warum das?
Bill: Ich konnte zum Schluss meine eigene Fresse nicht mehr sehen und meinen eigenen Namen nicht mehr hören. Ich dachte ,bitte, Leute, schreibt mal über jemand anderen’. Ich wollte meine Ruhe haben und mich aufs Musikmachen konzentrieren.

BZ: Was ist von Ihrem Privatleben überhaupt noch übrig?
Bill: Nichts.
BZ: Oje.
Bill: Ist so. Privatleben in dem Sinne haben wir nicht. Mit der Familie mal ein Eis essen – das geht nicht. Der einzige Moment am Tag, an dem wir alleine sind, ist im Auto. Deshalb wollten wir unbedingt den Führerschein haben. Das eigene Auto ist das letzte Stück Freiheit, das uns geblieben ist.
Tom: Ich würde mich dafür einsetzen, dass man auch in Deutschland die vorderen Seitenfenster tönen darf.

BZ: Das klingt aber ein bisschen traurig, wenn man nur im Auto man selbst sein kann.
Bill: Auf dem Level, auf dem wir jetzt sind, geht einfach nicht beides. Man muss das in Kauf nehmen. Man kriegt ja auch ganz viel zurück. Manchmal stehe ich im Studio, singe und denke, krass, und dafür kriegst du auch noch Geld’. Darüber bin ich total glücklich. Ich muss nichts machen, worauf ich keine Lust habe.

BZ: „Automatisch” heißt die neue Single”. Worum geht es in dem Stück?
Bill: Tausend Sachen im Leben passieren automatisch, und die meisten davon sind positiv. Abgesehen von der Liebe. Die darf nicht automatisch sein.

BZ: Wobei viele Beziehungen vermutlich auch nur noch auf Autopilot laufen.
Tom: Ich habe ja sowieso ein Problem mit langen Beziehungen und finde es extrem wichtig, dass man für den anderen interessant bleibt und den anderen auch immer interessant findet. Ich könnte mir zum Beispiel nie vorstellen, mit einer Frau zusammen zu wohnen.

BZ: Echt nicht?
Bill: Ich schon. Wenn ich verliebt bin, dann ist mir alles egal. Dann packe ich meine Tasche und ziehe sofort woanders ein.
Tom: Vergiss es, Bill. Wir werden unser ganzes Leben lang zusammen wohnen.
Bill: Ja, aber dann müssen wir in die Mitte eine Schiebetür in die Wohnung bauen. Auf der einen Seite wohne dann ich mit meiner Freundin. Und auf der anderen Seite wohnst du.

BZ: Sie teilen teilen sich also ein Haus?
Bill: Ja. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das je anders wäre. Wir könnten uns nie trennen. Es hat zwar jeder sein Badezimmer und sein Schlafzimmer, aber sonst sind wir den ganzen Tag zusammen.

BZ: Sie sind auch in den USA inzwischen sehr erfolgreich. Werden Sie dort anders wahrgenommen als in Deutschland?
Bill: Ja, im Ausland kam zuerst die Musik und dann all die anderen Geschichten. In Deutschland ist es umgekehrt, da sind wir Boulevard. Woanders lassen sich die Leute zwar auch darüber aus, dass der Sänger von Tokio Hotel aussieht wie ne Schwuchtel, aber sie hören wenigstens vorher unsere Songs.

BZ: Machen Sie sich Sorgen, dass es irgendwann mal nicht mehr laufen könnte?
Bill: Hmm. Egal, was passiert, wir haben lange durchgehalten und viel bewiesen. Viele hatten uns damals als One-Hit-Wonder gesehen und sich geirrt. Ich glaube aber auch, dass es Höhen und Tiefen gibt. Es gab ja auch schon Momente, in denen es ein bisschen zurückging. Kann ja sein, dass „Humanoid” als Platte jetzt nicht so funktioniert, aber dann macht man halt die nächste. Ich würde nicht so schnell aufgeben.“
(c)Badische Zeitung

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iTunes interview

6. Oktober 2009

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mtv home (Berlin, Germany) – 02.10.2009

6. Oktober 2009

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humanoid competition

6. Oktober 2009

„This is a simple competition, all you have to do is take a photo of yourself with your brand new copy of ‘HUMANOID’ and post the picture in the comments below!
Every user that submits a photo will be entered into a lucky-dip prize draw to win one of the five prize packs.
Each prize pack includes: Humanoid Poster, Humanoid Sticker, Tokio Hotel Messenger Bag, Cherrytree Records Pin.
The competition will run for one week, ending at 00:01 (PDT) on 13th October 2009. Good luck!“
Source
(c)www.cherrytreerecords.com